Möglichkeiten zum Zeitvertreiben im Internet findet man ja eigentlich genug, aber wenn einem auf twitter und facebook niemand mehr zu hört, der Feedreader leer ist und alle Youtubes Videos gesehen sind, braucht man nicht das Haus zu verlassen, man kann nämlich auch gemütlich von zu Hause fremde Leute bequatschen. Zumindest in der Theorie.

Seit einiger Zeit schon kenne ich omegle.com. Dort wird man nach dem „Talk to Strangers”-Prinzip zufällig jemanden zugeteilt und kann mit diesem jemand chatten. Da können zwar ganz schöne Gespräche entstehen, aber meistens beginnt es mit „asl?”1 und hört da auch ziemlich schnell wieder auf, wenn man nicht weiblich und aus dem gewünschten Land ist.
Funktioniert auch unterwegs über die entsprechende iPhone oder Android App.

Noch interessanter ist chatroulette.com. Dort geht’s genauso nur mit Webcam. Ist zwar auch ganz lustig, aber ziemlich schnell frustrierend. Meistens bleibt das Bild schwarz oder man sieht gelangweilte Typen, die sofort wieder die Verbindung trennen. Das weibliche Geschlecht ist auch vertreten, aber trennt die Verbindung zumindest bei meinem Anblick noch schneller als die Typen2. Immer öfter sieht man Jungs, die gerade Hand anlegen oder zumindest drauf warten.
Wirkliche Gespräche oder Cam-Sessions, die länger als 5 Sekunden dauern, erlebt man da zumindest als männlicher User eher selten.

Ich hab mal eine kleine Statistik erstellt:

chatroulette1 chatroulette2 chatroulette3

Wie man vielleicht sieht, nicht so klasse … Viel lustiger sind da andere Sachen. Zum Beispiel das folgende Video.

Oder auch der passende Tumblr-Blog und noch mehr Videos.

  1. age, sex, location? []
  2. These: Weibl. Reaktionsvermögen ist besser … []