Da mich Space Shuttle Missionen ja irgendwie immer mehr faszinieren als Starts von Trägerrakten, habe ich einige Projekte, die zurzeit in outer space unterwegs sind unterschlagen.

Über zwei Monate ist es her, da hat die NASA die Sonde „Kepler” in den Weltraum geschossen:

Das am 6. März gestartete Instrument soll in den kommenden dreieinhalb Jahren mehr als 100.000 Sterne nach Hinweisen auf umlaufende Planeten absuchen. Dabei ist Kepler in der Lage auch Planeten von Erdgröße aufzuspüren, die sich in einem Abstand von ihrer Sonne befinden, der die Existenz von flüssigem Wasser möglich macht.1

Erst vor ein paar Tagen sind die beiden ESA Projekte „Planck” und „Herschel” ins All gestartet. Die Aufgabe beider sind wunderbar bei astronews.com aufbereitet:

Mit dem Satelliten wollen die Wissenschaftler erstmals den diffusen kosmischen Infrarot-Hintergrund in seine einzelnen Quellen auflösen und daraus die Entwicklung des Weltalls erschließen. Herschel soll Aufschluss geben über die Entstehung der Sterne und Galaxien, die Bildung von Planetensystemen, die Geschichte unseres eigenen Sonnensystems und die chemische Zusammensetzung von Molekülwolken, Sternen und Galaxien.

Die Wissenschaftler erhoffen sich von den Planck-Daten ganz neue Erkenntnisse über die Anfänge unseres Universums sowie über dunkle Materie und Energie.

  1. Quelle: astronews.com []