heinecke-labs
Bilder, Filme, Wissenschaft und überhaupt.
Bilder, Filme, Wissenschaft und überhaupt.
Momentan fliegt die Lufthansa mit ihrem neuen Airbus A380-841 „Frankfurt am Main” durch die Gegend, um die Piloten fit zu bekommen und die Flughäfen zu testen. Heute stand unter anderem eine Landung in Hannover an. Da ich momentan ja sowieso nichts zu tun habe und man ja einmal auch aufs Ausschlafen verzichten kann, habe ich mich heute morgen mal auf den Weg zu unserem Flughafen gemacht.
Da natürlich alles umzäunt war und ich nicht wie erprobte Spotter eine Klappleiter zur Hand hatte, sollten sich Fotos eher schwierig gestalten. Hinzu kommt, dass mir noch ein Tele für so etwas fehlt. Aber es ging ja auch ums Gucken und Dabeisein.
Ich war viel zu früh da, aber die Zeit verging dann doch irgendwie bis die Profis gegen 10:40 Uhr die verspätete Maschine gesichtet hatten. Was dann folgte, war schon ziemlich genial. Ein Überflug und darauf eine Kurve, um die Nordbahn aus Richtung Westen zu treffen. Auf dem Weg zur Parkposition auf dem Vorfeld folgte noch die Dusche durch die Flughafenfeuerwehr. Erst im Vorbeifahren fällt auf wie groß diese Maschine wirklich ist.
Gegen 11:45 Uhr gings wieder los Richtung Runway. Im Gegensatz zum Touchdown war die Sicht auf den Start nicht durch Bäume versperrt. Einfach genial wie der Airbus hochzieht und erstaunlich leise von dannen zieht. Hätte wirklich nicht gedacht, dass es so groß und dabei so leise ist.
Ein paar Fotos gibt es in meinem Flickr Set zu sehen.
Wenn ich dann wieder wach bin, wird man wohl kaum noch dem Lena-Thema entweichen können, da diese ja eben mal so nach was-weiß-ich-wie-viel Jahren den Eurovision Songtest1 gewonnen hat. Aber eigentlich ist mir das so ziemlich egal. Trotzdem hier ein kleiner Artikel, der aber in eine etwas andere Richtung geht, da “Gewonnen!” und “Lena findets geil, kann es aber noch nicht glauben.” irgendwie eher weniger erwähnenswert ist. Auch dieses Gerede über Verliebtheit und Natürlichkeit ist irgendwie ausgelutscht2.
Viel interessanter finde ich die Tatsache, dass erst ein Raab von ProSieben kommen muss, damit Deutschland mit etwas Vernünftigem antritt und dabei schon in den vorausgegangenen Shows RTL mit seinem Casting-Mist alt aussehen lässt.
Dass das Lena-Raab-Team danach weiter die Boulevard-Medien … owned … ist umso besser.
Auch ist es schön, dass Hannover vielleicht wieder etwas bekannter wird und sein Image ein wenig aufpolieren kann. Immer noch ein ziemlich lahme und graue Stadt – dafür jetzt mit Lena. Dass der NDR trotz der großen Party hier in Hannover aus Hamburg sendet, zeigt leider nur, wie kleinkariert die Verantwortlichen dort sein müssen. Das hätte man hier gerade stimmungsmäßig viel besser aufziehen können.
Lena müsste eigentlich momentan genau wie ich auf die Abiturergebnisse warten. Wie muss das wohl sein, Abitur zu bekommen und zwischendrin den Songcontest und ein paar Millionen gewonnen zu haben?
Ich wette mal, dass da noch einiges an Musik von „unserer” – wie es bescheuerter Weise ja immer geschrieben wird – Lena kommen wird. „Sattelite” ist in meinen Augen nicht so der Hammer und auch das Album wollte mir beim Amazon-Probehören nicht wirklich gefallen. Ich denke, dass das nächste Album schöner wird, wenn auch die Zeit da ist, um es ordentlich zu produzieren. Bis dahin bleibt wohl ihre „Foundations” Interpretation mein Lieblingssong.
In letzter Zeit bin ich eher selten dazu gekommen, Zeitung zu lesen oder intensiv Nachrichten zu gucken1. Durch Feeds von Tagesschau und Co. habe ich mich immerhin einigermaßen up to date gehalten – wie man ja so schön sagt. Ab und zu habe ich dann auch bei der hier ansässigen HAZ2 geschaut, ob was passiert ist. Da flackerte schon immer mal wieder was mit Facebook und Google auf. Jetzt bin ich mal dazu gekommen zu lesen und da kann ich nur noch so sagen: Seriously3 Deutschland?

Solch ein mit Laserwaffen ausgestattetes Auto beraubt euch eurer Privatsphäre. Wirklich.
Deutsche Medien habe ja generell irgendwas gegen Google. Ich weiß nicht genau, worin dies begründet liegt. Vielleicht weil Google das Internet verstanden hat und die Medien es immer noch versuchen – meistens mit eher mäßigem Erfolg. Vielleicht weil es eine große Firma ist und große Firmen müssen doch irgendwie böse sein. Am Firmensitz USA kann es doch eigentlich nicht liegen, lieben wir das Land doch wieder seit die Coolness ins Weiße Haus eingezogen ist. Auf jeden Fall muss irgendjemand den Marschbefehl in einem Krieg gegeben habe, den China schon letztens verloren hat. Der Krieg gegen Google.
Eine gesunde Skepsis ist in Ordnung und Themen wie Datenschutz sollte man gerade bei den Massen an Daten, die man heutzutage produziert, garantiert nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber was in letzter Zeit diskutiert wird ist eigentlich nur noch lächerlich.
Man hat nichts gegen einen elektronischen Reisepass, Erfassung von biometrischen Daten, Vorratsdatenspeicherung, flächendeckende Videoüberwachung, omminöse Sperrlisten, elektronische Gesundheitskarten, Überwachung per Mautstationen … und hey … am besten noch irgendwo zentral mit Zugriff ohne richterliche Erlaubnis. Klingt doch toll. Die Anspielung auf bestimmte Romane von Orwell darf man sich gerne selbst ausdenken.
Google findet man eigentlich auch toll. Google Maps zum Beispiel. Grandios, oder? Wisst ihr noch wie damals ein Aufschrei durch Deutschland ging als bekannt wurde, dass Google Satelliten Bilder der ganzen Welt hat und eure Nachbarn nun wissen, wie viele Liegestühle ihr vor drei Jahren auf der Terrasse hattet und dass ihr euch einen Pool leisten könnt? Nein? Ich nämlich auch nicht.
Nun hat Google aber nicht nur die Häuser von oben fotografiert, sondern auch von der Straße aus. Jeder darf mit seiner Kamera durch Straßen ziehen und alles ins Netz stellen, was er so sieht. Alle außer Google. Google wird dadurch zum bösen amerikanischen Monopolisten, der unsere Privatsphäre verletzt. Zu der Privatsphäre gehören von nun an nämlich auch Häuserfassaden und Namen von WLAN-Netzen.
Aber man muss fair sein. Google hat schließlich großen Mist gebaut. Immerhin haben sie aus Versehen jeweils ein paar Sekunden des WLAN-Datenverkehrs offener Netzwerke mitgeschnitten. So kennt Google nun endlich Fetzen aus euren E-Mails, die ihr von und zu Google Mail versendet. Auch wissen die Jungs endlich, was ihr den ganzen Tag so auf Google sucht. Zwar lesen das die Nachbarn dank des unverschlüsselten Netzes auch schon seit einem Jahr, aber bei Google hört der Spaß dann doch auf. Zusätzlich haben sie auch noch eure Häuserfront mit einem Laser vermessen … weiß man seit langem, aber kann man ja nochmal erwähnen. Laser sind immerhin gefährlich – für die Privatsphäre natürlich.
Da muss man auf der Hut sein, da muss man Einhalt gebieten. Plan B: Immerhin noch Geld kassieren.
Ich kann und werde wohl nicht verstehen, warum unsere Medien und Politik so viel Zeit damit vergeuden, einen so wunderbaren Service, der vor 10 Jahren noch Science Fiction war, in Deutschland zu verhindern.
Wir können nur froh sein, dass bestimmte CSU Politikerinnen noch nebenbei Zeit haben, um sich mit Facebook zu treffen. Man könnte jetzt fragen „Was will eine einzelne deutsche Ministerin gegen ein reiches US-Unternehmen tun?”, aber die gute Frau kämpft mit harten Bandagen und droht mit ihrer Profillöschung.
Im April 1981 startete die NASA Mission STS-1 und damit das erste Space Shuttle und somit wieder verwendbare Raumfahrzeug ins All. Jetzt, 29 Jahre später, geht die Zeit der Space Shuttles langsam dem Ende entgegen.

Der wohl letzte Start des Space Shuttles „Atlantis”
Dass das Space Shuttle Programm keine Zukunft hat, steht schon lange fest. So schön die ganze Idee auch ist, verschlingt es doch zu viel Geld und Katastrophen wie der Challenger und Columbia haben gezeigt, dass es alles andere als sicher ist. An Alternativen wird gearbeitet. Da gab es zunächst Orion als Raumschiff und die Ares Trägerraketen, die Schwerlasten ins All bringen sollten. Beides war Teil des Constellation-Programms, das den Mensch zunächst auf den Mond und von dort aus auf dem Mars befördern sollte. Doch sollte das zu lange dauern und Kosten verursachen, die kaum noch abzusehen waren. Daher erklärte Obama in diesem Jahr das Programm für gestorben. Mehr zu Obamas Plänen im PhysikBlog.
Somit ist noch fraglich, mit welchem Gerät der NASA in Zukunft in die unendlichen Weiten vordringt. Irgendeine neue Rakete und ansonsten wohl am liebsten kommerzielle Lösungen anderer Unternehemen1.
In jedem Fall werden bald keine Space Shuttles mehr abheben. Persönlich finde ich das schade, weil die einfach cool sind. Ich könnte mir wohl den ganzen Tag die Starts2 von den Teilen angucken und ebenso die Ladungen, wenn diese Dinger einfach wieder wie ein normales Flugzeug auf der Rollbahn landen. Das ist doch was völlig anderes als irgendwelche Kapseln, die ins Meer fallen oder in einer Steppe in Kasachstan aufschlagen.
Sogar auf dem Rücken von Flugzeugen werden die Transportiert. Mal ehrlich: Geht’s besser?
Nun hat das Shuttle Atlantis als erstes zu seiner letzten Mission (STS-132) abgehoben. Es steht danach nur noch für STS-335, einer sogenannten „Launch on Need” Mission, bereit, um notfalls die Crew der Endeavour bei ihrem letzten Einsatz zu retten.
Die weitere Planung3 sieht vor, dass am 16. September4 die Discovery zu ihrer letzten Reise (STS-133) aufbricht und gegen Mitte November die Endeavour (STS-134) als letztes Shuttle folgt.
Zum Abschluss noch ein paar Bilder:
Mehr >
Momentan ist anscheinend ja mal wieder richtig was los im Internet oder anders gesagt im Web 2.01. Zunächst hat Facebook seinen „Like”- bzw. „Gefällt mir”-Button auf das Web losgelassen und nun kommt auch Flattr ins Rollen.
Ich bin mir zwar sicher, dass dieses „Like”-Konzept in Zukunft eine ganz große Sache wird, aber momentan hält sich meine Begeisterung da noch in Grenzen. Größtes Problem ist, dass es noch Facebook spezifisch ist und so Facebook fleißig allen Nutzern über die Schulter gucken kann und die Geschichte für Nicht-Facebook-User keinen Mehrwert bietet.
Natürlich wird es bald offene Alternativen geben, aber das ist dann genauso wie mit Jabber, wenn alle Freunde doch bei ICQ sind.
Doch soll nun auch nicht Facebook Thema sein, sondern Flattr. Wobei auf den ersten Blick beides ähnlich aussieht. Ein Button von der Art wie man ihn heutzutage im Web zig mal sieht. Neu ist das Konzept dahinter: Spenden.
Im Normalfall ist es ja so, dass einem im Internet dauernd Dinge über den Weg laufen, die einem gefallen. Darauf landen sie dann vielleicht bei twitter, delicious, Facebook, …. Seltener macht man sich die Mühe die Leistung mit einem Kommentar zu würdigen. Der Autor2 hat davon aber in den seltensten Fällen etwas. Ein Spenden-Button à la PayPal wird kaum Beachtung finden. Zu groß ist die Schwelle vom Mögen bis hin zum Einloggen und Überweisung tätigen. Zumal es sich um Kleinstbeträge handelt.
Flattr setzt genau hier an. Der Autor bindet einen Button in seine Seite und der User klickt in gewohnter „Like”-Manier.
Im Hintergrund fließt darauf das Geld. Das funktioniert so … Der Flattr-User zahlt monatlich eine bestimmte Summe auf sein Flattr-Konto ein, z.B. 2€. Diese 2€ werden am Monatsende aufgeteilt. Habe ich z.B. in diesem Monat zwei Buttons geklickt, bekommen die „Besitzer” dieser Buttons jeweils einen Euro. Habe ich zehn Buttons geklickt, bekommt jeder 1/10, also 0,20€.
Folgendes Video erklärt das nochmal, mit Kuchen, also wie in der 4. Klasse bei der Bruchrechnung.
Vorteile und Nutzen
Nun kann ich Content jeder Art (!) Wertschätzen ohne meine PIN-Nummer rauszukramen und mich zu fragen, ob es nicht ein bisschen lächerlich ist, 1€ zu überweisen. Stink normalen Button klicken ohne in Gedanken bei Phishing-Betrügern und Hackern zu sein und fertig. Der Autor ist am Ende glücklich über kleine Beträge, die sich summieren, und der User kann sich über die gute Tat freuen.
Interessant finde ich auch die entstehenden Top-Listen. Flattr zeigt nämlich nicht nur auf der Seite mit dem Button an, wie oft dieser geklickt wurde, sondern setzt das natürlich auch als Statistik auf ihrer Webseite um. Quasi wie digg.com. Doch ich denke, dass der Content, der bei Flattr ganz oben landet, von völlig anderer Natur sein wird. Schließlich bespende ich doch eher einen großartigen Text oder ein Musikstück als das 231. Katzenvideo des Tages.
Obwohl Flattr noch in der Beta ist, sieht alles schon ziemlich überzeugend umgesetzt aus. So lässt sich nach Sprachen, Content Art, Themen und Zeitraum filtern. In meinen Augen eine großartige Möglichkeit Neues zu entdecken.
Mögliche Probleme & Negative Aspekte
Flattr verbietet es seinen Button auf fremde Inhalten zu kleben. Logisch. Allerdings kann ich auch die neusten Trailer, Musikvideos, Lolcats in einen Blog-Artikel packen und drei Zeilen dazu schreiben. Hier wäre dann die Intelligenz der Leser gefragt, die sich im Klaren sein müssen, dass sie nun eigentlich nur meine drei Zeilen bespenden und eben nicht den eigentlichen Schöpfer.
Andererseits: Will ich einen Flattr-Button unter dem YouTube sehen, um damit die großen Filmstudios noch reicher zu machen? Nein, garantiert nicht. Zumindest nicht solange die auf ihrem Copyright-Kreuzzug sind.
Die meisten Nutzer dürften vermutlich nicht darauf aus sein, mit Flattr das große Geld zu machen, aber auch solche wird es sicher geben. Ich sehe da schon Artikel aufgesplittet in Unterartikel und Klickstrecken. Da man den Button eben nur jeweils einmal im Monat klicken kann, präsentiert man dem Nutzer eben mehr Buttons.
Im Endeffekt läuft es auf den Nutzer und sein Verhalten hinaus. Bespendet er vornehmlich gut recherchierte Artikel, aufwendige Fotos und kostenlose Musik oder doch die kurzen Dreizeiler mit Videos.
Generell bin ich aber überzeugt, dass dieses Konzept Zukunft hat, die Vorteile im Endeffekt überwiegen und die Schmarotzer kaum ins Gewicht fallen werden.
Ich bin dabei. Wo kann ich mich anmelden?
Noch ist Flattr wie erwähnt in der Beta-Phase. Man kann sich in eine Warteliste eintragen, um ein Invite bei der nächsten Gelegenheit eine Einladung zu bekommen.
Wer schon dabei ist, kann jetzt auch hier im Blog flattrn3 oder woanders, z.B. in meinem Lieblings-Physikblog, das auch gerade eine Verlosung am Laufen hat.
Ich habe es wohl schon mal erwähnt … da draußen in diesem Internet gibt es jede Menge geniale T-Shirts und da ich mir fast für nichts zu schade bin, wenn ich etwas umsonst bekommen kann, bin ich natürlich erst recht dabei, wenn ich so ein Shirt für lau bekommen kann.
CustomGarment, auf deren Seiten ich letztens erst durch Zufall gelandet war, bietet nämlich eine Shirt vs. Link Aktion.
Das heißt, dass ich für diesen Artikel ein wunderbares „What would MacGyver do?” Shirt bekomme. Das passende Schweizer Offiziersmesser liegt hier schon einsatzbereit auf meinem Schreibtisch.
[Gefunden bei Nadine]
Bei meinem ersten Artikel über die neue DSLR stand da ja noch die Kategorie „Was fehlt”, die das Nikkor 35mm f/1.8 und einen externen Blitz enthielt. Beides habe ich nun.
Das Objektiv ist wirklich ziemlich klasse. Allein von der Verarbeitung ist es schon eine etwas andere Welt als die Kitlinse und dank der großen Blende kann man nun auch mal was freistellen und arbeiten, wenn es dunkler ist. Gerade auf der CeBIT konnte ich teilweise nur noch Bilder machen, weil ich die Blende bis 1.8 aufgerissen habe. Denn mit ISO 400-800 war ich bei der D60 eigentlich konstant am Rande des Möglichen.
Allerdings ist der Brennweitenbereich von 35mm (also ca. 50mm umgerechnet auf KB) nicht so wirklich leicht zu handhaben. Um irgendwelche Objektive/Stillleben abzulichten eignet sich der Bereich ganz gut, aber ansonsten könnte die Brennweite ruhig größer sein, da man oft einfach zu weit weg vom Geschehen ist und auch für Porträts wären mind. 50mm wesentlich besser geeignet. Nur bekommt man in diesem Gebiet keine so günstige Linse. Hat man eine Nikon mit AF-Motor, sieht das schon ganz anders aus.
Ein paar Bilder, die mit der Linse entstanden sind, findet ihr auf Flickr. Sind nahezu alle von der CeBIT.
Als Blitz habe ich jetzt vor kurzem den Metz 48 AF-1 ergattern können. Ziemlich schönes Teil, das dem teurem Nikon SB-600 wohl in kaum einer Sache nachstehen dürfte. Dazu habe ich mir dann noch zwei Sätze Sanyo Eneloop Akkus und ein ordentliche Ladegerät gegönnt.
Bis jetzt bin ich aber noch kaum dazu gekommen mit Blitz zu photographieren, sodass weitere Erfahrungen ein anders Mal folgen müssen.
Mit Neuanschaffungen kommen aber natürlich auch wieder neue Probleme … Das Platzproblem in meiner Kameratasche habe ich so gelöst, dass ich sie durch das nächst größere Modell ersetzt habe. Nun ist es eine Crumpler Pretty Boy 7500, die Platz für Kamera, Blitz und das zusätzliche Objektiv bietet.
Ein weiteres Problem habe ich bemerkt, als ich auf Test-Tour mit dem Blitz gegangen bin: Die D60 ist einfach zu klein, um sie mit dem schweren Blitz noch angenehm halten zu können. Also habe ich auf ebay noch einen Batteriegriff ersteigert, der die Sache nun sehr viel handlicher gestaltet.
Was jetzt noch fehlt …
Ja, … ein schönes Ultraweitwinkel, was lichstärkeres statt der Kitlinse. Wäre schon nicht schlecht …, aber momentan reicht mir das, was ich habe.
Wunsch wäre jetzt eigentlich die Nikon D90. Damit hätte man eine größere, besser zu handhabende Kamera, die bei ISO800 noch nicht so dermaßen rauscht. Außerdem könnte man sich günstigere Objektive (ohne AF-Motor) zulegen, ich könnte meinen Blitz drahtlos auslösen und es gibt richtige Batteriegriffe. Da zeigen sich dann eben doch die Grenzen der Einsteigerkameras. Nur mache ich momentan einfach zu wenige Bilder, als dass sich solch ein Kauf auch nur irgendwie rechtfertigen würde.
Momentan ist es hier ja eher ein bisschen still geworden, was einfach daran liegt, dass ich momentan dabei bin mein Abi zu schreiben, was leider nicht ganz so viel Freizeit übrig lässt. Daher landet alles momentan nur in der „Read it Later”-Ablage im Firefox oder hier als Artikelentwurf. Ab dem 05.05 habe ich dann aber auch alle Prüfungen geschafft, wieder ein Leben und auch Zeit hier für …
Eigentlich erstelle ich diesen Artikel hier auch nur, um an einer wunderbaren Aktion von 3dsupply teilzunehmen. Ich kannte den Shop vorher nicht, aber bin bis jetzt ziemlich angetan, weil es da coole Shirts gibt, die man sonst nur aus den USA importieren kann, was ziemlich dauert und kostet.
Momentan läuft da die Aktion Shirt4Link, also T-Shirt gegen Link. Da bin ich natürlich dabei und hoffe auf ein Hannibal-Shirt. Ganz einfach weil er der Beste ist, bald auch noch der Film in die Kinos kommt und ich es einfach liebe, wenn ein Plan funktioniert. Eigentlich wäre es auch das Shirt für die mündliche Prüfung.
Mein zweiter Besuch war leider erst am letzten Tag der CeBIT, was generell sehr ungünstig ist. Dort strömt nämlich das Volk in Massen aufs Gelände. Wobei das Volk hier größtenteils aus Kiddies besteht, die alles mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist und rumlaufen als haben sie vergessen, dass wir inzwischen doch zivilisiert sind. Ganz komisch wirds, wenn einem ein ca. 14-jähriger mit Hochwasserhose gegenübersteht, der einen Presseausweis hat. Ich bin zwar auch nicht wirklich Presse und haben einen bekommen, weil ich blogge, aber vielleicht sollte man diese Strategie seitens der Messe auch noch einmal überdenken.
Blöderweise hatte ich am Donnerstag ja nicht alle geschafft, sodass ich mich durch die restlichen Hallen durchkämpfen musste. Nächstes Mal werde ich das Wochenende lieber zu Hause bleiben und alles entspannt unter der Woche anschauen. Gegen zwei Uhr wurde es mir dann auch zu voll, sodass ich einige Hallen gespart habe und frühzeitig wieder nach Hause gefahren bin.
Die Straßenbahnen sind gefüllt mit jede Menge Asiaten, die Ansagen sind zusätzlich auf Englisch und überall laufen Menschen mit Aktenkoffern und Trollis durch die Stadt. Wir haben CeBIT.
Gestern habe ich mich auch wieder aufs Messegelände bewegt, aber meine Begeisterung hielt sich doch ziemlich in Grenzen, was nicht nur am typischen CeBIT-Wetter lag.