heinecke-labs
Bilder, Filme, Wissenschaft und überhaupt.
Bilder, Filme, Wissenschaft und überhaupt.
07. Mrz
Mein zweiter Besuch war leider erst am letzten Tag der CeBIT, was generell sehr ungünstig ist. Dort strömt nämlich das Volk in Massen aufs Gelände. Wobei das Volk hier größtenteils aus Kiddies besteht, die alles mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist und rumlaufen als haben sie vergessen, dass wir inzwischen doch zivilisiert sind. Ganz komisch wirds, wenn einem ein ca. 14-jähriger mit Hochwasserhose gegenübersteht, der einen Presseausweis hat. Ich bin zwar auch nicht wirklich Presse und haben einen bekommen, weil ich blogge, aber vielleicht sollte man diese Strategie seitens der Messe auch noch einmal überdenken.
Blöderweise hatte ich am Donnerstag ja nicht alle geschafft, sodass ich mich durch die restlichen Hallen durchkämpfen musste. Nächstes Mal werde ich das Wochenende lieber zu Hause bleiben und alles entspannt unter der Woche anschauen. Gegen zwei Uhr wurde es mir dann auch zu voll, sodass ich einige Hallen gespart habe und frühzeitig wieder nach Hause gefahren bin.
05. Mrz
Die Straßenbahnen sind gefüllt mit jede Menge Asiaten, die Ansagen sind zusätzlich auf Englisch und überall laufen Menschen mit Aktenkoffern und Trollis durch die Stadt. Wir haben CeBIT.
Gestern habe ich mich auch wieder aufs Messegelände bewegt, aber meine Begeisterung hielt sich doch ziemlich in Grenzen, was nicht nur am typischen CeBIT-Wetter lag.
27. Feb
In Hannover oder nah dran zu wohnen ist meistens ziemlich unspannend und die meisten Vorurteile gegenüber der Stadt stimmen zumindest teilweise, aber einmal im Jahr kommt dafür die CeBIT und macht das meiste wieder gut. Nächste Woche beginnt sie, die größte Computermesse auf dem größten Messegelände – in Hannover.
Erneut sind weniger Hallen in Betrieb und auch sind wieder weniger Aussteller als im Vorjahr da, aber die Zeiten sind eben nicht so rosig. Dafür gibt es einige neue Konzepte.
Wie letztes Jahr gibt es auch diesmal wieder die Webciety, wo es sich um „Web 2.0” usw. drehen wird. Dort können Panels, Vorträgen und Performances beigewohnt werden.
Vollständiges Programm der Webciety
Neu ist der Themenkomplex „CeBIT sounds!”. Wie man dem Namen wohl schon entnehmen kann, geht’s dort um Musik. Schließlich spielt IT inzwischen ja sowohl bei der Produktion als auch beim Vertrieb von Musik eine entscheidende Rolle. Das wird sicher interessant, zumal es zwischendurch immer mal wieder kleinere oder größere Acts auf der Bühne geben wird.
Auch ist ein Abendprogramm (ab 20:30 Uhr) geplant, bei dem von Mittwoch bis Freitag Bands Konzerte vor ca. 2000 Leuten geben werden. Allerdings sind dafür kaum Karten zu bekommen. Man kann sein Glück am Tag des Konzertes am Infostand der CeBIT sounds! versuchen, sollte dann wohl aber gleich morgens auf der Matte stehen. Auf der myspace-Seite gibt es auch noch Karten zu gewinnen.
Programm der CeBIT sounds! [PDF]
Etwas planen kann man seinen Besuch schon mal auf der CeBIT-Website. Auf der Messe selbst kann man sich dann einer der mobilen Apps oder mobilen Internetseite bedienen, um nicht die Orientierung zu verlieren. Ansonsten hilft natürlich der Hallenplan [PDF].
Karten für die Messe bekommt man nahezu hinterher geschmissen. Also würde ich jetzt einfach mal nach Freikarten googlen, falls ihr noch nicht versorgt seid. Habt ihr kein Glück, könnt ihr mir eine Mail schicken oder hier kommentieren, ich habe noch Karten über.
Ich werde Donnerstag bis Samstag die Messe besuchen, twittern und abends auch jeweils meinen flickr stream bzw. die entsprechende Gruppe befüllen.
15. Feb
Möglichkeiten zum Zeitvertreiben im Internet findet man ja eigentlich genug, aber wenn einem auf twitter und facebook niemand mehr zu hört, der Feedreader leer ist und alle Youtubes Videos gesehen sind, braucht man nicht das Haus zu verlassen, man kann nämlich auch gemütlich von zu Hause fremde Leute bequatschen. Zumindest in der Theorie.
Seit einiger Zeit schon kenne ich omegle.com. Dort wird man nach dem „Talk to Strangers”-Prinzip zufällig jemanden zugeteilt und kann mit diesem jemand chatten. Da können zwar ganz schöne Gespräche entstehen, aber meistens beginnt es mit „asl?”1 und hört da auch ziemlich schnell wieder auf, wenn man nicht weiblich und aus dem gewünschten Land ist.
Funktioniert auch unterwegs über die entsprechende iPhone oder Android App.
Noch interessanter ist chatroulette.com. Dort geht’s genauso nur mit Webcam. Ist zwar auch ganz lustig, aber ziemlich schnell frustrierend. Meistens bleibt das Bild schwarz oder man sieht gelangweilte Typen, die sofort wieder die Verbindung trennen. Das weibliche Geschlecht ist auch vertreten, aber trennt die Verbindung zumindest bei meinem Anblick noch schneller als die Typen2. Immer öfter sieht man Jungs, die gerade Hand anlegen oder zumindest drauf warten.
Wirkliche Gespräche oder Cam-Sessions, die länger als 5 Sekunden dauern, erlebt man da zumindest als männlicher User eher selten.
Ich hab mal eine kleine Statistik erstellt: Mehr >
06. Jan
Ja, mir geht es da wohl genauso wie dem Andi. Deshalb klaue1 ich mal seine Idee des Serienrundumschlags. Es folgt also eine Liste von Serien, die ich in der letzten Zeit verfolgt habe inkl. einer Kurzkritik.
Dexter: Nach anfänglicher Schwäche der Staffel, die auch schon in Staffel 3 vorhanden war, findet Dexter in Staffel 4 zurück zu alten Höhen. Dexter hat wieder einen ernst zunehmenden Gegenspieler und gerade gegen Ende der Staffel kommt richtig Spannung auf. In den letzten fünf Minuten der Staffel folgt ein Cliffhanger, der es absolut in sich hat. Ich bin schon gespannt auf die nächste Staffel mit unserem Lieblingsserienmörder.
Fringe: Das Konzept von Fringe gefällt mir immer noch und gerade die persönlichen Entwicklungen um das verrückte Genie Walter und seinen Sohn Peter bringen etwas frischen Wind. In der Vergangenheit von beiden gibt es noch viel, was in den Folgen nur sehr allmählich offenbart wird. Leider hat dieser Schwenk zu der Vergangenheit der beiden Bishops dazu geführt, dass das „Pattern” in der Story etwas vernachlässigt wurde.
FlashForward: FlashForward ist die erste wirklich neue Serie. Story: Alle Menschen hatten ein mehr minütiges Blackout und haben währenddessen die Zukunft, besser gesagt die gleiche Zeitspannen an einem bestimmten Tag in der Zukunft, gesehen. Nun wird versucht die Ursache zu klären und natürlich gibt es rundherum auch jede Menge, was vielleicht mit dem Blackout zu tun hat oder eben auch nicht.
Bis jetzt liefen nur zehn Folgen und ich hoffe, dass die Serie noch ein bisschen mehr an Fahrt aufnimmt. Bis jetzt ist die Serie zwar ganz ok und auch teilweise spannend, aber der letzte Kick fehlt einfach. Gerade weil die Qualität der Folgen seit der Premiere eher abgenommen als zugenommen hat.
The Mentalist: In der zweiten Staffel gibt es hier zunächst kaum Neues, aber mir gefällt die Serie trotzdem noch. Locker flockig wird in jeder Folge ein Fall gelöst und einige persönliche Beziehungen entstehen bis dann das Thema Red John, was zu Staffelbeginn etwas ins Hintertreffen geraten ist, mit einem Paukenschlag wieder zurück ist.
The Big Bang Theory: Hat zwar Höhen und Tiefen aber immer noch genauso klasse wie eh und je. Mehr braucht man dazu nicht sagen.
How I Met Your Mother: Barney war verliebt. In einer Folge ok, aber in mehreren hintereinander ist das einfach langweilig geworden und HIMYM ist ohne den typischen Barney einfach nicht das selbe. Zum Glück „is Daddy home” und alles ist wieder gut.
Californication: Die erste Staffel war super, auch weil es mal etwas Neues war. Die zweite Staffel war leider etwas schwächer. Nun lief die dritte Staffel und na ja … ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Besser als die zweite Staffel ist die Staffel auf jeden Fall gewesen, aber streckenweise wurde Story einfach durch Sex ersetzt. Andererseits gehört das natürlich zu Californication und Hank einfach dazu …
Supernatural: Neben Dämonen sind ja nun auch Engel usw. am Werk. Wer jetzt aber wirklich „gute” Absichten hat, lässt sich schwer sagen. Sam und Dean kriegen sich öfter in die Flicken und … achja die Apokalypse ist da. Supernatural ist eine der wenigen Serien, die keine einzige langweilige Folge enthält. Irgendwas passiert da immer …. Wenn zwischendurch mal wieder eine Folge nach dem alten „Ein Fall pro Folge”-Prinzip kommt, ist das auch ganz nett, da es die Serie unheimlich auflockert. Übrigens immer noch die Serie mit dem besten Soundtrack …
Better Off Ted: Better Off Ted ist immer noch kein großer Wurf, aber wenn man mal 20 Minuten Langeweile hat besser als nichts. Ich glaube ehrlich gesagt kaum, dass sich da noch viel tut außer man erweitert das Konzept ein bisschen. Auch die Quoten sind nicht gut, sodass ich kaum an eine dritte Staffel glaube.
NCIS: In meinen Augen immer noch überzeugend. Neben dem Fall der Woche gibt es immer wieder folgenübergreifende Handlungen und persönliche Entwicklungen unter den Charakteren. Nach sieben Staffeln ist aber teilweise doch ein bisschen die Luft raus.
NCIS:LA: Tja, da ist er nun, der NCIS Spin-Off aus LA. Anders als bei NCIS handelt es sich bei NCIS:LA um ein Agenten-Team, das undercover agiert und so die Fälle löst. Also so richtig warm bin ich mit der Serie noch nicht geworden. Die Charaktere sind zwar in Ordnung und haben auch Potential, aber es fehlt dieser Charme und die Folgen übergreifende Handlung aus dem originalen NCIS. Außerdem nervt dieser Technik-Mist … dauernd wird an irgendeinem Touchscreen-Whatever rumgefummelt.
House: Die medizinischen Fälle geraten immer mehr in den Hintergrund und die Beziehungen werden immer komplizierter und dadurch natürlich für den Zuschauer interessanter. Dr. House natürlich immer mit einem genialen Spruch auf dem Lippen unterwegs. Die letzten Folgen hatten ein gehöriges Maß an Tiefgang, daher hoffe ich auf ein bisschen mehr Komödie in den nächsten Folgen.
Leverage: Macht inzwischen schon so lange Pause, dass ich dachte die Staffel wäre vorbei und die Serie abgesetzt, aber das ist nicht der Fall. Im Januar gehts in Staffel 2 weiter und eine dritte Staffel ist bereits bestellt. Leverage ist ja quasi das moderne A-Team und gefällt mir gerade aufgrund der gut gewählten Charaktere außerordentlich gut.
White Collar: Protagonist ist Con-Man Caffrey, der vom FBI geschnappt wird, ausbricht, wieder geschnappt wird und schließlich als Berater fürs FBI arbeitet, um dort Diebstähle und Betrügereien aufzuklären. Nebenbei sucht er noch seine Freundin, die ihn scheinbar verlassen hat. Die Serie macht Spaß und wird ähnlich wie Leverage durch die Charaktere getragen. Die letzte Folge enthielt einen ziemlichen Twist, sodass ich mal gespannt bin, wie das so weiter geht.
Castle: Berühmter Krimi-Autor hängt sich an eine Einheit des NYPD, um dort für sein neues Buch zu recherchieren und hilft nebenbei beim Lösen der Fälle. Einfach eine großartige Serie, die Spaß macht.
V: Eigentlich ist SciFi absolut nicht mein Ding. Eigentlich. Die ersten vier Folgen von V haben mich aber genug begeistert, sodass ich an diesem Remake2 garantiert dran bleiben werde.
Cougar Town: Desperates Housewives mit weniger Intrigen und Action, so wirkt das ganze auf mich. Es geht um Jules, die geschieden ist und ihre Midlife-Crisis durchmacht. Dann wäre da noch ihr Ex, der immer wieder auftaucht, ihr Sohn und die Nachbarn. Ja, irgendwie ergibt sich da immer was … Zwar hat die Serie so ihre witzigen Momente, aber ich weiß nicht, ob ich es wirklich weiter verfolgen werde.
06. Jan
Fast eine ganze Woche haben wir nun schon ein neues Jahr. 2010. Einen Jahresrückblick spare ich mir, da es die erstens an jeder Ecke gab und außerdem recht wenig interessant sind. Was jetzt wirklich interessiert ist doch, was dieses Jahr so passiert.
So richtig gut los ging das Jahr jedenfalls noch nicht. In den Ferien musste ich ja eigentlich für das Vorabi lernen, aber dank mangelnder Motivation war das größtenteils bloße Zeitverschwendung. Silvesterpläne habe ich vergessen zu machen, sodass es so ziemlich lahm war. Aber Silvester wird ja eh überbewertet.
Was ich sonst so dieses Jahr treiben werde, steht eigentlich schon fest: Lernen, lernen, lernen, … lernen, Abitur, Bundeswehr. Ich glaube kaum, dass das irgendwie spaßig wird.
Aber man muss ja auch ein bisschen positiv denken und deshalb mal ein paar kleine Highlights der nächsten Tage, Wochen, Monate:
05. Jan
Nachdem mal wieder mein billiges Headset das Zeitliche gesegnet hat, wurde es Zeit für was Ordentliches, das auch mal mehr als 3 Monate Beanspruchung übersteht. Die zwei Kandidaten waren letztlich das Razer Piranha und das Sennheiser PC 151.
Beim Razer war in zahlreichen Reviews zu lesen, dass dieses doch recht eng sitzt und bei längerem Tragen der Druck auf die Ohren einfach zu stark ist. Damit war klar, dass es kein Razer wird, da Headsets, die drücken, mit Brille noch schlimmer sind und ich sowieso an die leichten „frisurschonenden” billig Teile gewöhnt war.
So Sennheiser it is …. Sennheiser steht ja auch für Qualität und obwohl 50€-Headsets kaum ihr bevorzugtes Geschäftsfeld sein dürften, kann ich mir da sicher sein, dass ich das Geld nicht für China-Schrott1 ausgebe. Außerdem sitzt und produziert das Unternehmen hier in der Region Hannover.
14. Dez
Man kennt mich ja … wenn es etwas umsonst gibt, bin ich relativ schnell dabei. Bei storebird.de, die den Leser offensichtlich mit Produkttipps versorgen, kann man im Rahmen des „Hot-Blogging” gleich vier kostenlose Produkte erhalten.
Einzige Voraussetzung: Drüber bloggen, verlinken, Trackback schicken.
Jetzt hoffe ich, dass ich schnell meine Produkte bekomme. Hätte gerne: Bluetooth Dongle, Webcam, USB Charger und 23in1 Kartenleser.
11. Dez

Größenvergleich: 4D-Cell / Mini
Amazon.de hat die Maglite 4D-Cell LED Taschenlampe momentan ziemlich günstig im Angebot. Aktuell 19,97€, ich habe sie vor einigen Tagen noch für 21,90€ gekauft. Günstiger geht das wirklich nicht mehr. Normalerweise liegt die preislich bei mindestens 30€.
Als ich die Lampe bekommen habe, wurde mir sehr schnell klar, warum es keine Taschen-, sondern eine Stablampe ist … das Ding geht nämlich bei einer Länge von fast 38cm und einem Gewicht inkl. Batterien von 1kg locker auch als Knüppel durch. Was ja auch logisch ist, wenn man bedenkt, dass sie mit vier Mono Batterien befüllt wird. Also man hat ordentlich was in der Hand …
Viel gebraucht habe ich die Lampe noch nicht, aber die Lichtausbeute ist auf jeden Fall genial. Nachbars Garten bekommt man durchaus taghell beleuchtet. Dank LED dürfte die auch einige Stunden aushalten und das Licht ist sehr viel weißer als es bei den normalen Lampen von Maglite der Fall ist.